Uups! – et orbi

Auch Deutschland erlebt einen Regensonntag. Beim herumstöbern im Netz bin ich auf diese Kolummne gestossen und habe mich gekugelt. Nicht aus Schadenfreude, sondern über die Faehigkeit des Autors, Alexander Smoltczyk, vermeintlich ernste kirchliche Dinge sehr  locker mit unserem Alltag in Verbindung zu bringen.

Das klingt dann so:

Nachtmützen, Hemdsärmel, Kissen – voller Mahnungen und Botschaften

Da hängt etwa die Nachtmütze von Ludwig Le Sénéchal aus Ducey in Nordfrankreich, versehen mit dem Brandabdruck von den fünf Fingern seiner 1871 verstorbenen Frau Luisa. Sie war dem Witwer zwei Jahre nach ihrem Tod erschienen und hatte ihn ermahnt, fleißiger zu beten.

Gleich daneben das Foto des berühmten Hemdsärmels von Josef Leleux, einem Belgier. Seine bereits 27 Jahre lang tote Mutter war ihm in der Nacht des 21. Juni 1789 erschienen, um Josef sein liederliches Leben vorzuwerfen. Um ihre Drohung zu bekräftigen, hinterließ Maman ein schwarzes Händchen auf dem Hemd ihres Jungen.

Allerdings nicht im Maßstab 1:1, sondern eher in der Größe eines Markenlogos. „Josef bekehrte sich und gründete eine Gemeinschaft frommer Laien. Er starb im Ruf der Heiligkeit am 19. April 1825“, berichtet ein Faltblatt, ohne zu erklären, weshalb die fromme Mutter aus dem Fegefeuer mahnt und nicht aus dem Himmel. Aber kann man in die Herzen schauen?

Wer Lust auf mehr hat, findet hier 71 Folgen. Das müsste auch für den harzigen Start in die Arbeitswoche von  morgen früh noch reichen..

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