Olympia: Das grosse Geschaeft

Olympia 2010

Morgen beginnt also das grosse Spektakel Olympia. Für wen wird das eigentlich alle vier Jahre gemacht? Jedesmal an einem andern Ort und jedesmal mit gewaltigen finanziellen Aufwendungen, baulichen Massnahmen verbunden.

…Für die Athleten, welche weder Schweiss noch Doping scheuen (30 Athleten wurden bereits gesperrt), um zum richtigen Zeitpunkt in Form zu sein..?

… Für Regionen, welche ihren Bekanntheitsgrad steigern wollen und sich zu diesem Zwecke um die Ausrichtung der Spiele bewerben?

… Für die Zuschauer, welche die Chance haben, vor Ort ein gewaltiges Volksfest zu erleben?

…Für die Fernsehstationen, welche Milliarden für die Übertragungsrechte bezahlen und diese Auslagen durch Fernsehwerbung wieder reinzuholen versuchen?

Nun: Jemand profitiert ohne irgendwelches Risiko:

Mammon statt Mythos
In den vier Jahren der Olympiade, in die auch die Spiele von Vancouver und London fallen (2009 bis 2012), will das IOC mehr als sechs Milliarden Dollar erlösen. Zwischen 2005 und 2009 waren es noch 5,5 Milliarden Dollar. Allein die TV-Verträge für die beiden anstehenden Großveranstaltungen werden aber 3,8 Milliarden Dollar einbringen – ein neuer Rekord, nachdem die Sender für Turin (2006) und Peking (2008) noch zusammen 2,6 Milliarden Dollar zahlten. TV-Gelder waren und bleiben die wichtigste Einnahmequelle. In Vancouver erzielt das IOC erstmals auch bei Winterspielen mehr als eine Milliarde Dollar mit Übertragungsrechten. Bei Sommerspielen ist das seit den Spielen 2000 in Sydney der Fall. Neben den Fernsehrechten stammen wesentliche Einnahmen aus dem exklusiven Marketingprogramm mit ausgewählten Konzernen (2005–2009: 866 Millionen Dollar), Sponsorenpartnerschaften der Austragungsorte (1555 Millionen Dollar), Ticketverkauf (274 Millionen Dollar) und der Lizenzvergabe etwa zum Drucken von Olympiamünzen und Briefmarken (185 Millionen Dollar).
Das Geld kommt den Mitgliedsorganisationen zugute, also den Internationalen Sportfachverbänden und den Nationalen Olympischen Komitees (NOKs). Laut IOC flossen zwischen den Spielen 2004 bis 2008 mehr als 370 Millionen Dollar an 205 NOKs. 420 Millionen Dollar gingen an die 35 Sportfachverbände, von denen die meisten nahezu abhängig von der Lausanner Alimentierung sind, sie beziehen teilweise mehr als vier Fünftel ihres Budgets vom IOC – die Bogenschützen etwa oder die Segler. Außerdem erhielten die Ausrichter der Spieler zuletzt rund die Hälfte der TV-Einnahmen. Zehn Prozent der Gewinne legt das IOC auf die hohe Kante, 455 Millionen Dollar betragen die Rücklagen derzeit.

Der ganze Beitrag

Jaja, die Schweizer. İOC und FİFA.. und beide scheffeln Kohle, dass es einem schwindlig wird..

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