Big Brother

Ein US-Bezirksgericht muss sich mit einer interessanten Klage beschäftigen. Diese richtet sich gegen Vertreter des Lower Merion School District in Rosemont (USA). In diesem Bezirk wurde allen Schüler ein Laptop zur Verfügung gestellt. Dies sollte ein besseres Lernen ermöglichen. Mehr als 2.000 tragbare Computer wurden verteilt. Die Schüler nahmen die Geräte selbstverständlich auch mit nach Hause. Der Zugriff auf Schul-Ressourcen sollte ihnen somit jederzeit möglich sein.

Was die Schüler nicht wussten: Die Laptops der Marke Apple waren mit einer Fernwartungssoftware gespeist. Mit dieser war es möglich, die Webcam zu aktivieren. Auch eine Ortung des Geräts war somit möglich. Wie der Schulbezirk zwischenzeitlich in einer Stellungnahme erklärt, seien diese Maßnahmen jedoch nur dafür gedacht gewesen, die Geräte im Falle eines Diebstahls wiederzufinden. Die Intention mag gut gemeint gewesen sein. Doch wer Macht hat, missbraucht diese meistens auch.  Quelle

Man kann das natürlich weiter denken. Was einem College möglich ist, waere also ein Kinderspiel für Riesen wie Microsoft, Google etc. Eine kleine, harmlose Software einbauen und per Freischaltcode des Herstellers aktivieren…

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