Wenn İnformation zur Beleidigung wird

Ich möchte hier einige Standardformulierungen der letzten Tage im Zusammenhang mit Missbrauch und so genannter  „İnformation“ etwa anleuchten. Eine Beleidigung für Menschen, welche zu lesen und denken im Stande sind.

Fand eine Razzia im Kloster Ettal statt. Von Klosterseite wurde darüber folgendermassen berichtet:

Es  seien „aus freien Stücken“ Dokumente an die Staatsanwaltschaft München II übergeben worden. Das heisst, die Staatsanwaltschaft kriegte die angeforderten Unterlagen, ohne das ssie Gewalt anwenden musste..

Die Abtei Ettal „bat Benedikt XVI. gestern um eine Apostolische Visitation.“  Diese Aktion geht aus von den beiden zurückgetretenen Verantwortlichen, dem ehemaligen Abt, dem ehemaligen Rektor. Offensichtlich geht ihnen die Diözese München zu forsch an die Sache ran, scheinbar erhoffen sie sich vom Papst mehr Support.

Münchner Staatsanwälte haben das bayerische Kloster Ettal durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt, weil Geistliche Internatsschüler sexuell missbraucht haben sollen. Die Abtei spielt die Razzia jetzt zur „Ortsbegehung“ herunter. Quelle Das klingt doch gleich mal viel freundlicher. Man hat das Kloster ein wenig angeschaut ( und daneben gleich noch ein Bier oder einen Likör der hauseigenen Destellerie kredenzt?. İmmerhin ist Ettal eine Firma mit rund 14 Mio € Umsatz.)

Die Eltern und Ehemaligenlobby: Ex-Abt und Schulleiter nehmen sie ausdrücklich in Schutz. Beide hätten bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Geiste der Offenheit gehandelt. Quelle Genau, Taeter nach Bekanntwerden versetzt in ein Kloster im Osten und das wars dann. Aufgeklaert haben andere und nach deren Aufklaerung konnte man nur noch zugeben und eingestehen…

Soviel zum Thema du sollst nicht lügen. Aber wenn es wirklich eng wird, kann man ja mal den Papst um Hilfe bitten…

So, Projektörchen ist für 10 Tage im Schrank. Eine gute Zeit.

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4 Kommentare zu “Wenn İnformation zur Beleidigung wird

  1. http://www.bluewin.ch/de/index.php/17,255748/Sonderbeauftragter_soll_Missbrauchsfaelle_in_Deutschland_aufklaeren/de/news/ausland/sda/

    Schauen wir mal, was dabei raus kommt!

    Wichtiger wäre wohl, dass es keine Missbräuche mehr gibt oder zumindest rechtzeitig die Notbremse gezogen werden kann >> mit dem Verweis der Täterschaft aus den zuständigen kirchlichen Stellen. Was ein Berufsverbot mit sich bringen könnte, keine Anstellung mehr an Orten wo mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird!
    Auch nicht in Missionsartigen Istitutionen in „Dritte Welt Ländern“, was hier bestimmt nochmals ein Thema für sich wäre!

    Schönen Abend

    artemis64

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