Deutschland: Ausgaben Bildungspolitik

Ein Satz, der mich stutzig gemacht hat:

Die Gefahr, dass hierzulande zu viel in die Zukunft investiert wird, besteht jedenfalls nicht: Nur die Türkei, die Slowakei, Spanien und Irland geben im OECD-Vergleich noch weniger Geld für Bildung aus als Deutschland.

Quelle

Dazu ein weiteres Beispiel direkt von der OECD:

Ein Schlüsselelement zur Steigerung der Innovationskraft und letztlich auch für höhere Einkommen der Arbeitnehmer sind Reformen im Bildungsbereich. Während in vielen OECD-Ländern mittlerweile mehr als 40 Prozent der jüngeren Jahrgänge eine tertiäre Ausbildung genossen haben, liegt dieser Wert in Deutschland nur bei rund 20 Prozent.

Trotz seiner leistungsfähigen beruflichen Bildung muss Deutschland den Anteil der tertiär Ausgebildeten erhöhen. Hoch- und Fachhochschulabsolventen haben steigende Einkommensvorteile und, insbesondere in höherem Alter, ein geringeres Risiko arbeitslos zu werden. Quelle

Damit kommen wir erneut zu einem ganz heiklen Punkt unseres  Schulsystem. wenn schon die primaere und sekundaere Ausbildung immer Zeit raubender werden, wo und wann soll denn die tertiaere Ausbildung stattfinden?

Wir haengen wohl noch zu sehr dem Gedanken nach, „was Haenschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.  Vor allem die Bildungsverantwortlichen scheinen das Sprichwort zu lieben, auch wenn dessen Richtigkeit durch die Praxis schon laengst widerlegt ist.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s