Wie war das mit dem Klimawandel?

Russland wird seit Wochen von einer noch nie dagewesenen Hitzewelle heimgesucht. Verbunden damit sind Waldbraende, welche derzeit Moskau faktisch lahmlegen und viele Opfer fordern. Neu dazu kommt die Angst, dass diese Flaechenbraende eine Altlast, naemlich Tschernobil wieder unangenehm in Erinnerung rufen. Die Feuer fressen sich in Richtung Meilerruine vor.

Deutschland hat wieder einmal Niederschlaege gekriegt, welche Flüsschen und Flüsse auf Rekordhöhen treiben. Trotz Verbesserungen seit 2002 muss man in Sachsen wieder mit den schlimmsten Szenarien rechnen.

China wurde vor etwas mehr als einer Woche von einer Regenflut heimgesucht, welche alles Bisherige in den Schatten stellte. Die damit verbundenen Verwüstungen waren bei uns weniger das Thema, dafür die Frage, ob der Dreischluchtenstaudamm in der Lage sein werde, diese Wassermassen zu regulieren, oder ob er gar bersten könnte. Er hat standgehalten.   Aber das ist noch nicht alles.

Pakistan: „Schlimmste Flut aller Zeiten“, so titelt die UNO das, was sich dort derzeit abspielt und nun auch İndien erfasst. Tausende von Menschen kamen ums Leben. Millionen sind obdachlos und zwar in Gebieten, welche bisher unter den Monsunregen nicht besonders zu leiden hatten.

Südamerika: Schlimmster Winter seit über zehn Jahren, welcher den Kontinent ab Mitte Juli im Griff hielt und viele Opfer forderte.

Es waere toll, wenn wir uns alle darauf einigen könnten, dass offensichtlich global klimatische Verschiebungen betraechtlichen Ausmasses stattfinden und sich Wetterextreme haeufen. Bezüglich der Ursachen gibt es viele Meinungen. Ein Anfang waere jedoch, dass man diese Veraenderungen überhaupt zur Kenntnis nimmt und anerkennt.

Es waere toll, wenn sich die Körnchenpicker, welche weltweit ihre CO2- Verharmlosungskampagne betreiben, dazu durchringen könnten, ihre Energie nicht mehr darauf zu verwenden, ob nun das Regionalklima in England (mit den laengsten Wetteraufzeichnungen) in den letzten Jahren im Mittel um 0,2 Grad kühler geworden ist und damit der Treibhauseffekt widerlegt sei.  Die İntelligenz und Energie dieser Menschen waere gefragt für die Beantwortung der Frage, wie mit diesen Klimaextremen umzugehen ist, was man dagegen machen kann, beispielsweise die Frage, welche Rolle der Faktor Mensch dabei spielt.

Ansonsten könnte uns tatsaechlich mal die Luft ausgehen.  Moskau laesst grüssen.

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