Sauerland: Das System Aussitzen

Duisburgs „noch immer“ Oberbürgermeister Sauerland scheint sich wieder vermehrt in der Oeffentlichkeit zu zeigen. Dabei sehen sich Zuhörer und der OB selbst mit seltsamen Situationen konfrontiert:

Die Vereinsmitarbeiter begrüßen ihn freundlich, unbefangen. Bei der kleinen Pressekonferenz gibt es dann Irritationen, weil drei Stühle leer bleiben. Keiner von Sauerlands angekündigten Bürgermeistern ist gekommen – „ein Kommunikationsproblem“, wirft ein Stadtsprecher rasch ein. Sauerland macht einfach weiter, so als treffe es ihn nicht im Geringsten, dass er von seinen Stellvertretern gemieden wird. Er wirbt für Spenden, damit der Verein weitermachen kann. Er spricht davon, dass man Vertrauen stärken müsse.

Quelle

Ob es reicht als normaler Bürgermeister, sich nicht neben dem OB zu zeigen? Dürfte man auch noch etwas mehr erfahren? Wird nicht mehr auf den Lügen „zwecks PR“, welche laut OB einvernehmlich mit dem Love-Parade-Organisator in die Medien eingespiesen wurden, herumgestochert?

Das alleine müsste doch schon Grund genug für Unglaubwürdigkeit und Rücktritt vom Amte sein.  Gegen solche Unertraeglichkeiten die Stimme zu erheben, müsste eigentlich von jedem Menschen, auch den Bürgermeistern, erwartet werden können.

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