Wird Flugsicherheit neuerdings hinter den Kulissen ausgehandelt??

Medienberichten zufolge hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) bereits vor dem Qantas-Zwischenfall Triebwerkhersteller Rolls-Royce mehrfach aufgefordert, Schwachstellen an den Turbinen zu beseitigen. Das Unternehmen reagierte, doch gleichzeitig lockerte die Flugsicherung ihre Direktiven – mit dem Unglück vom 4. November als Resultat. Quelle

Das heisst im Klartext, dass die EASA in diesem konkreten Falle nicht mehr als übergeordnete İnstanz, sondern als Mittler im Bemühen, wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen, taetig war.

Wie lautete die Einschaetzung der US-Luftfahrtsbehörde? „Die amerikanische Luftaufsichtsbehörde ging im September in Anlehnung an die europäische Direktive sogar noch einen Schritt weiter und warnte vor einem unkontrollierbaren Triebwerksausfall und Beschädigung des Flugzeuges. Dabei könnten sich Triebwerksteile lösen und wie Granatsplitter andere Flugzeugteile beschädigen – ein extrem seltenes, aber auch überaus gefährliches Szenario.“

Doch auch sie liess Maschinen mit diesen fehlerhaften Triebwerken weiterhin starten und landen… Klar, denn da war ja auch Boeing mit dem Sorgenkind Dreamliner betroffen.

Bleibt zu fragen: Gesetzt den Fall, die Firma Embraer oder Pilatus, oder Fokker waere von einem gleich gelagerten Problem betroffen, glaubt irgendjemand im Ernst, dass dann diese Maschinen Start- und Landeerlaubnis kriegen würden??

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