Schwarze Woche für den Euro?

Derzeit brauen sich dunkle Wolken über dem Euro zusammen und die negativen Meldungen wollen nicht abreissen:

Das Budgetdefizit der Griechen muss nochmals nach oben korrigiert werden. Es betraegt nun über 15 % der Wirtschaftsleistung. Alle fragen sich:“Was kommt da noch?“. İmmer lauter werden die Stimmen, wonach unter diesen neuen Voraussetzungen der ganze Sparplan der Griechen unrealistisch werde, die Ziele nicht erreicht werden könnten.

Es haeufen sich die Hinweise, dass İrland ohne Zuflucht unter dem EU-Rettungsschirm und einer ersten Tranche von über 23,5 Mia € für 2011 nicht über die Runden kommen wird, zumal man bei einigen irischen Banken in Sachen Solvenz grosse Fragezeichen setzt.

Mit der sich abzeichnenden EU-Aktion für İrland wird nun aber auch Portugal laut. Sollte İrland tatsaechlich diesen Schutz in Anspruch nehmen, werde sich die Situation für Portugal rapide verschaerfen und man müsse sich Aehnliches überlegen.

Finanzexperten weisen gleichzeitig  auf Spanien hin, wo man einen solchen Schritt ebenfalls erwartet, obwohl sich aus Regierungskreisen noch niemand konkret dazu geaeussert hat.

Wird also İrland der erste fallende Stein dieser Dominokette sein, welcher die andern mitreissen wird? Daneben natürlich die genau so wichtige Frage: Kann die EU diese neuen Problemfaelle überhaupt schultern und woher kommt das Geld??

Viele Fragen und statt Antworten bisher vor allem Spekulationen und Beschwichtigungen.

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