Fukushima 18.3.2011: Die Bankrotterklaerung

Die neuesten Meldungen lassen erahnen, dass der Betreiber Tepco selbst wohl nicht mehr an eine Rettung der Reaktoren 1 – 4 von Fukushima glaubt:

10:50: Die japanische Atomsicherheitsbehörde hat die Schwere des Unfalls im Atomkraftwerk Fukushima herauf gestuft. Der Vorfall erreicht nun die dritthöchste Stufe auf der Internationalen Bewertungsskala, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Damit werden die Vorgänge im AKW Fukushima nicht mehr als “Unfall” der Stufe vier, sondern als “ernster Unfall” der Stufe fünf bewertet. Die Skala hat insgesamt sieben Stufen.

Frankreich und USA geben eine starke 6, dies seit zwei Tagen…

10:09 IAEA plant Sarkophag Ähnlich wie um Reaktor 1 von Tschernobyl will die IAEA bei einem grossen Austritt von Radioaktivität eine Betonhülle um Fukushima I hochziehen. Die Regierung macht sich Gedanken über ein zuschütten mit Sand.

180 Grad-Gesinnungswechsel der Schönschwaetzer von IAEA !!!

Das alles löst die unmittelbare Gefahr, in welcher Millionen von Menschen stecken, nicht!! Ein Wechsel der Windrichtung und Tokio liegt in der Wolke.

10:05: Einsatzfahrzeuge der Armee richten Wasserfontänen auf Reaktorblock 3. Wegen der hohen Strahlung dauert jeder Einsatz lediglich 15 Sekunden. Drei (!!!!!!) solcher Löschversuche wurden bisher unternommen.


10:00: Die Messanlage am Eingangstor von Fukushima 1 ist nicht mehr online. Nach Angaben des AKW-Betreibers «Tepco» beträgt die Strahlung dort rund 1500 Mikrosievert pro Stunde an.

Also kann man diese Angaben anzweifeln und davon ausgehen, dass die Verstrahlung höher ist.

09:53: Knapp zwei Dutzend Messwerte ausserhalb der Sperrzone im Abstand zwischen 20 und 60 Kilometer von der havarierten Anlage sind dort festgehalten. «Die Strahlungswerte liegen zwischen sieben und 80 Mikrosievert pro Stunde, was eine deutliche radioaktive Belastung der Region bedeuten würde», schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Am Donnerstag soll eine dieser Messstationen 170 Mikrosievert pro Stunde erreicht haben.

In dieser Zone leben knapp 1 Million Menschen

09:43:  Der Betreiber des japanischen Unglücksreaktors Fukushima erwägt erstmals öffentlich, das Kraftwerk unter einer Schicht aus Sand und Beton zu begraben. „Es ist nicht unmöglich, die Reaktoren mit Beton zu überziehen“, teilte Tokyo Electric Power mit. Zunächst solle aber versucht werden, den Reaktor abzukühlen.

..und bevor da Beton raufkommt, muss das Ding auskühlen und zwar Reaktor 1 -4. So lange strahlen sie. Was passiert mit der Bevölkerung????

09:30:

Die japanische Regierung hat den Betreibern des stark beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi einem Zeitungsbericht zufolge verboten, seine Mitarbeiter von der Anlage abzuziehen. Wie die Zeitung „Mainichi Shimbun“ am Freitag berichtete, äußerte der Energieversorger Tepco am Montag gegenüber der Regierung Sorge über die Sicherheit seiner Angestellten. Demnach kam das Unternehmen zu dem Schluss, dass es „schwierig“ sein werde, das Kraftwerk nach den Explosionen und Bränden an den Reaktoren wieder unter Kontrolle zu bringen. Regierungschef Naoto Kan habe aber die Bitte, die Mitarbeiter abziehen zu dürfen, zurückgewiesen.

„Eine Abberufung ist unmöglich“, zitierte die Zeitung Kan. „Es geht nicht darum, ob Tepco kollabiert, es geht darum, ob Japan zusammenbricht“, soll er demnach entgegnet haben.

Quelle faz.net

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