Fukushima: Die tragischen Helden

Bereits am Mittwoch war diese Meldung (aber unbestaetigt) zu lesen. Nun wird sogar in japanischen Zeitungen zitiert und es ist anzunehmen, dass dem tatsaechlich so ist:

Regierungschef Naoto Kan habe aber die Bitte, die Mitarbeiter abziehen zu dürfen, zurückgewiesen. «Eine Abberufung ist unmöglich», zitierte die Zeitung Kan. «Es geht nicht darum, ob Tepco kollabiert, es geht darum, ob Japan zusammenbricht», soll er demnach entgegnet haben.

Das besagt, dass sich sowohl die Regierung wie auch der Betreiber seit Tagen der Schwere des Vorfalles sehr wohl bewusst sind. Wir können also das Heldengejubel abbrechen. Mitgefühl ja, für die Eingesperrten in dieser Anlage.

Um eine weitere humanitaere Katastrophe abzuwenden, müsste jedoch der zweite Teil des Satzes in den Vordergrund rücken:

„… es geht darum, ob Japan zusammenbricht“, soll er demnach entgegnet haben.

Es ist der Regierungschef, der das gesagt hat. Dieses Szenario schon mal angedacht? Nicht börsenmaessig, wirtschaftlich. Humanitaer…

Und wir als Zuschauer?

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Ein Kommentar zu “Fukushima: Die tragischen Helden

  1. Ich staune immerwieder über die Aroganz und Weltfremdheit dieser Leute bei Tepco und bei uns.
    „Die Betreibergesellschaft hat den Grenzwert erhöht, damit die „Helden“ wiederarbeiten können“! Als wenn der Mensch hier das Sagen hätte und bestimmen kann was Schädlich ist!

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