Japan Fukushima: Verstrahlungen 22.3.2011

Die Situation im Atomkraftwerk ist unveraendert kritisch. Nachdem alleine die Meldung, die Blöcke würden an die Strombersorgung angehaengt in einer Art und Weise kommuniziert wurden, damit sei das Problem gelöst, kommt nun ein weiterer Rückschlag: Angehaengt ja, aber Pumpe defekt, zumindets in Reaktor 2. Nun soll Ersatz beschafft werden. Falls sie denn laeuft, wird die naechste Frage sein, ob Wasser auch dorthin laeuft, wo es sollte, oder ob die Rohre zu den Reaktoren geschmolzen sind. Also weiterkühlen mit Schlaeuchen. Weitere Fortschritte sind nicht zu erwarten. Oder mit den Worten des japanischen İndustrieministers: „“Es ist nach meinem Gefühl schwierig, von Fortschritten zu sprechen.“

Dagegen zeichnet sich nun zum Thema Verstrahlung das ab, was Experten schon laengst vermuten: Die Verstrahlung ist bedeutend intensiver und weitraeumiger, als von offiziellen Stellen kommuniziert.  Heute sammle ich zu diesem Thema die neusten İnformationen:

Zu Beginn eine Karte, auf welcher du  die neuesten Verstrahlungswerte in Japan ablesen kannst. Es handelt sich hierbei um das Werk eines zivilen Netzwerkes, welches den offiziellen Angaben nicht traut.

Landwirtschaft:

Kurzportrait der Landwirtschaftsregion. Für vier Präfekturen verhängte die Regierung ein Lieferverbot für Milch und Gemüse, belastet sind vor allem Blattgemüse wie Spinat. In einem Dorf in der Fukushima-Region ist das Trinken von Leitungswasser verboten.

Der Norden der Präfektur Fukushima ist eine der wichtigsten Anbauregionen für Reis, Obst und Gemüse und wird auch für Milchwirtschaft genutzt.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist über die Belastung von Lebensmitteln «stark besorgt», wie ein Sprecher in Genf sagte.

Meerwasser:

Vor der Küste der Atomkraftwerke  steigt die Strahlung  des Ozeans stark an . Bei Jod-131 sei ein Wert der radioaktiven Verstrahlung angemessen worden  der die gesetzliche Obergrenze den Faktor 126,7 übersteige, berichtet der Sender NHK. Bei Cäsium-134 sei der Wert  24,8 Mal, bei Cäsium-137 immer noch  16,5-mal so hoch wie erlaubt . Nach Auswertung der Proben und Tests  hundert Meter südlich des defekten Fukushima Kraftwerkes  kündigte  Tepco weitere Proben  vor der Küste  der japanischen Insel Honshu an.

Es handelt sich hier um eine Zone unmittelbar vor dem Kraftwerk.

Daher will das Ministerium für Technologie und Wissenschaften genaue Messungen im Meer an acht Stellen im Abstand von 10 Kilometern und im Radius von 30 Kilometern des Fukushima 1-Kraftwerkes vornehmen.

Über allem liegt unausgesprochen die Frage: Was ist, wenn die Verstrahlungswerte im Grossraum Tokio, steigen sollten?

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