Fukushima: TEPCO braucht sofort 13,4 Mia €

Aha, jetzt gehts ums Business, auch bei völligem Versagen (dazu mehr in einem Folgebeitrag):

Nach dem AKW-Unglück in Japan hat die Betreibergesellschaft Tepco die großen Banken des Landes nach Informationen des Fernsehsenders NHK um Notkredite in Höhe von 1,5 Billionen Yen (13,1 Milliarden Euro) gebeten.

Diese Summe müsse möglichst bis Ende des Monats gezahlt werden, damit Tepco die Folgen des Unglücks im Atomkraftwerk Fukushima bewältigen könne, berichtete der Sender unter Berufung auf unterrichtete Kreise. Möglicherweise könne der kurzfristig benötigte Betrag noch auf zwei Billionen Yen (17,4 Milliarden Euro) steigen.

Quelle die welt

Natürlich waere es  hochinteressant zu erfahren, wofür dieses Geld denn verwendet wurde, werden soll. Schliesslich haben wir bald Ende Monat und das ist doch ein stolzer Betrag, gegen oben wohl weiterhin offen.

Vielleicht erfahren wir am Beispiel Fukushima erstmals, wie teuer es wird, eine havarierte Anlage soweit zu sanieren, dass sie keine unittelbare Gefahr mehr darstellt und wie hoch die Kosten für die so genannten „Kollateralschaeden“ (enschuldigt den geschmacklosen Begriff), gemeint sind Verstrahlung der Landschaft, Verstrahlung von Menschen, wirtschaftlicher Ausfall usw. usw, nach 20 Jahren sind.

Noch ein Hinweis: TEPCO ist keine kleine Firma, sondern weltweit der viertgrösste Produzent von Atomstrom und will auch im Ausland (beispielsweise Türkei, Sinop) Atomanlagen bauen.

 

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