Nicht doch, Herr zu Guttenberg

Der Mann demontiert sich weiterhin selbst. Erstaunlich:

Nach Berichten des «Nordbayerischen Kuriers», der «Nürnberger Nachrichten» und des Berliner «Tagesspiegels» (Samstag) hat Guttenbergs Anwalt Vorbehalte gegen die Veröffentlichung des Kommissionsberichts geäußert. In einem Brief an die Universitätsleitung habe er auf die Persönlichkeitsrechte seines Mandanten verwiesen…..

…..Dem «Tagesspiegel» sagte Uni-Praesident Rüdiger Bormann: «Wir möchten das Ergebnis – auch zur Frage des Täuschungsvorsatzes – öffentlich machen.» Er sehe in dem Verhalten des Politikers einen «vollkommenen Widerspruch» zu dessen Rücktrittsrede, in der er Aufklärung versprochen hatte. «Es besteht ein ganz starkes öffentliches Interesse, wie die Uni den Vorfall bewertet.» Man werde den Bericht aber nicht veröffentlichen, wenn der Politiker bei seinen Vorbehalten bleibe.  Quelle

Was ist nur geworden aus dem Politiker zu Guttenberg mit den markigen Worten, den „klaren“ Entschlüssen? So also sieht rückhaltlose Aufklaerung aus, wenn es ans Eingemachte geht. Ein Wortbruch mehr… Langsam werden die Konturen des ehemaligen  politischen Senkrechtstarters deutlich, der Lack ist ab.  Übriggeblieben ist eine Person, welche nun bereits mehrfach als Blender bezeichnet werden könnte, welche mehr vorgibt zu sein, als sie in Tat und Wahrheit ist.

 

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