Fukushima: Noch präsent?

Der Rücktritt des japanischen Ministerpräsidenten, welcher in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Missmanagement in Sachen Reaktorkatastrophe in Fukushima steht, sollte Anlass sein, wieder mal einen Blick auf die Zustände im havarierten AKW zu werfen.

Sooo leben und arbeiten die Helden von Fukushima noch heute. Wo sind da die internationalen Kontrollbehörden, welche gegen derartige Zustände einschreiten?

Seit Beginn der durch das Erdbeben und den folgenden Tsunami vom 11. März ausgelösten Katastrophe seien 15.000 Terabecquerel Cäsium 137 freigesetzt worden, berichtete die Zeitung „Tokyo Shimbun“.

Im havarierten japanischen AKW Fukushima ist sehr viel mehr Cäsium 137 freigesetzt als 1945 in Hiroshima. Kurz nach dem Atombombenabwurf der Atombombe von Hiroshima im August 1945 seien 89 Terabecquerel des radioaktiven Stoffes freigesetzt worden. Die Zeitung beruft sich auf Berechnungen der Regierung. aus welt.de
Oder die sanfte japanische Umschreibung für das, was wir Sperrgebiet nennen.

 Das Gebiet rund um die Atomruine Fukushima wird möglicherweise noch auf lange Sicht unbewohnbar bleiben. „Wir können nicht ausschließen, dass es einige Gegenden geben könnte, wo es für die Bewohner für lange Zeit schwer sein dürfte, in ihre Häuser zurückzukehren“, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Der unter Rücktrittsdruck stehende Regierungschef Naoto Kan will das nach eigenen Worten möglicherweise noch an diesem Samstag den Menschen in Fukushima vor Ort erklären. weltonline

Dies als kleine Erinnerung. Da war nicht nur was, da ist heute noch was….

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